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Vom Ich zum Du zum Wir - Entschieden in starke, gesunde und authentische Beziehungen

Wie ist dieser Titel entstanden "Vom Ich zum Du zum Wir"? In pädagogischen Kreisen unterdessen viel zitiert, habe ich das Konzept der drei wichtigsten Bindungsebenen ICH, DU, WIR von meiner Lehrerin Antje Baubkus vor vielen Jahren gelernt. Ich kann diese Drei Ebenen einerseits in der Entwicklung des Kindes vom Ich zum Du zum Wir sehen. Anderseits wiederspiegeln sich die drei Ebenen in jeder Beziehung. Gerne begleite ich Dich ein Stück in meine Forschungsreise ins REICH DER ZWISCHENMENSCHLICHEN BEZIEHUNGEN.



ICH mit dem DU - meinen Eltern und meiner kleinen Familie und dem WIR - im Kreis meiner Gemeinschaft


Gesunde Beziehungen mit starken ICHs aufbauen

Das ICH strebt nach Selbstliebe, Selbstverwirklichung, Selbstausdruck. Wenn diese Bedürfnisse gestillt sind, dann kann eine gesunde Beziehung zum DU entstehen mit einem anderen DU aus dem Kreis der Familie, der Freunde und der Weltfamilie. Und wenn zwei DU´s gemeinsam ins WIR gehen, in das Miteinander, dann besteht die Gruppe aus lauter ICHs, teilweise auch DUs, welche sich zu einer starken WIR Gruppe formieren. Meine Forschungsreise beginnt beim Anfang, aber welchem?



Okay, beginnen wir beim Anfang

Die Empfängnis: Vielleicht der stärkste ICH Moment im Leben. Da will ein Wesen so sehr inkarniert werden, dass es sich zum ICH entscheidet. Und dann wächst da ein Embryo in der Fruchtblase der Mutter heran und nimmt immer noch vor allem sich selber als ICH wahr. Es nimmt seinen eigenen Körper wahr, seine eigenen Bewegungen, es dehnt sich, es zieht sich zusammen und hört natürlich den Herzschlag seiner Mutter, sieht auch Farben durch den Bauch, nimmt Temperatur wahr. Es ist ganz mit SICH verbunden, in Selbstliebe, im Selbstausdruck. Das DU kann es für sich selber noch nicht erfassen. Vielleicht anders, wenn es ein Zwillings-Embryo ist, dann wächst es mit dem DU auf, wobei es auch seinen Zwilling als ICH wahrnehmen könnte?


Wann genau ist denn der Übergang ins DU?

Warum nicht mit der Empfängnis oder mit der Geburt?

Was braucht es um das DU wirklich wahrzunehmen?






Immer noch im ICH?

Wird das Embryo dann in die Welt geboren, so ist es interessanterweise immer noch ganz im ICH. Die eigenen Bedürfnisse stehen ganz im Vordergrund: Nahrung, Schlaf, Verdauung und Liebe. Das Baby scheint das Gegenüber, das DU wahrzunehmen durch Berührung, Lächeln, gemeinsame Erlebnisse etc. Aber das Baby nimmt das Gegenüber über das eigene ICH wahr, wenn es lächelt, wenn es in Interaktion geht, ist es immer noch ganz bei sich. So kann es vom Körper seiner Mutter zu seinem eigenen Körper noch nicht unterscheiden. Wenn ein Kind gestillt wird, dann ist da die Wahrnehmung vom ICH (des eigenen Körpers und des Körpers und der Nahrungsquelle der Mutter) und noch nicht vom DU. Eltern haben da manchmal schon das Gefühl, dass da das DU schon beginnt, aber rein entwicklungsbiologisch nimmt das Kind die Mutter, die Umgebung immer noch aus der ICH-Perspektive wahr. Das Baby nimmt SICH als das Allerwichtigste, es überlebt SEINETWEGEN, mit seinem eigenen Überlebenswillen und mit seinen gestillten Bedürfnissen.



Das ICH ist die kleinste Zelle der Beziehung, ist die Achtung und Liebe zu sich selber, das Pflegen des eigenen Raums, der eigenen Interessen und Visionen.



Vom ICH zum DU

Wo beginnt denn eigentlich das DU? Eigentlich könnte man denken schon beim ersten Kontakt von der Mutter und vom Vater zum Baby. Es dauert aber noch etwas länger, bis das Kleinkind das DU als Beziehung zwischen sich und dem anderen wirklich als ein Heraustreten aus dem ICH wahrnimmt. Im Alter von ca. 3-4 Jahren wird das DU dann wirklich wichtig. Wenn das DU als Resonanzkörper aufs eigene ICH reagiert und die Reaktion nicht auf sich bezogen wird, sondern auf die Beziehung. Das Kind will die Grenzen seines Gegenübers kennenlernen. Vielleicht kennen Eltern die ersten Wutanfälle, in welchen das Kleinkind nicht nur nach der Erfüllung der Grundbedürfnisse wie Nahrung, Verdauung, Liebe und Schlaf schreit, sondern die Grenzen der Eltern austestet. Das Kind lernt so auch über seine eigenen Grenzen. Das Kind will in Beziehung gehen und vom Gegenüber gesehen werden mit seinen Bedürfnissen und seinen Grenzen. Das ist lebenswichtig!



ICH - Selbstliebe, Selbstachtung, Selbstverbindung

DU - Beziehungen zur Liebe, zur Familie, zu Freund*Innen

WIR - In Gesellschaft, in Gemeinschaft, im Dorf, im Land etc.






Eintauchen ins DU und Ausblick vom ICH zum DU

Jedes menschliche Lebewesen entwickelt die drei Ebenen der Beziehungen im Laufe der Kindheit soweit, dass es die Ebenen im besten Fall im Jugend- und Erwachsenen Leben unterscheiden kann. Wenn dann zwei gesund entwickelte ICHS aufeinandertreffen, dann kann sich die DU Beziehung wunderbar entfalten. Gesund bedeutet, dass die Selbstachtung, Selbstliebe und Selbstverbindung gut ausgeprägt ist, so, dass das ICH gut auf sich und seine eigenen Grenzen achten kann und seine eigenen Bedürfnisse erkennen und benennen kann. Lebensnotwendig! Aus dem DU kann sich eine kraftvolle Beziehung entwickeln, welche zu grossen Taten möglich ist und in der Welt als WIR wirksam werden kann.


Der kleine Schritt vom DU zum WIR

Scheint die Entwicklung vom ICH zum DU schon sehr prägend und auch schrittweise, so kann der Sprung vom DU zum WIR schnell vollzogen werden. Grade wenn Menschen, welche in nährenden DU oder auch ICH Beziehungen zuhause sind, dann kann der Wunsch entstehen ein stärkeres WIR zu erschaffen, im besten Fall. Aktuell sind wir Zeugen von ziemlich schrägen und auch nicht heilenden WIR Beziehungen in der Weltgeschichte. Aber ebenso gibt es die heilenden und stärkenden WIR Verbindungen, wahrscheinlich kennst Du auch welche!



IN DER MITTE DA TREFFEN WIR UNS -

Vortragsreihe & Erfahrungsraum für die Verbindung in uns, mit uns und um uns herum


Jeweils an einem Sonntag Abend im Oktober, November, Dezember 2025 & Januar 2026



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In der Mitte da treffen wir uns - Veranstaltungsreihe von Hanna Salzer - Teil 1
Flyer_In_der_Mitte_da_treffen_wir_uns
In der Mitte da treffen wir uns - Veranstaltungsreihe von Hanna Salzer - Teil 2






















Die Geschenke ernten vom ICH zum DU zum WIR

Wenn ich sanft, ehrlich, liebevoll zu mir bin, mich pflege und mich an erster Stelle nehme, dann bin ich gut genährt. Ich gehe meine Ahnenthemen oder aktuelle Herausforderungen an und sage JA zum Leben, genau diesem Leben mit all seinen Hochs und Tiefs, dann agiere ich gestärkt aus meiner Mitte heraus. Ein Geschenk für mich und ein Geschenk für die Beziehung zum DU. Wenn zwei Menschen in die Beziehung, ins DU gehen auf ehrliche und achtsame Weise, dann kann Heilung entstehen. Wenn man sich in die Augen blicken kann, sich berühren kann auf heilige Weise seelisch und körperlich, zusammen Dinge durchleben kann mit dem Wissen, dass jedes ICH seinen eigenen Raum hat und in Verbindung zu den eigenen Bedürfnissen ist, dann findet echte Begegnung statt. Ein Geschenk für die Liebe, die Familie, die Freundschaft. Aus dieser Lebendigkeit entsteht Familie, entstehen Projekte und lebendige Ideen, welche die Welt befruchten und beschenken. Will das DU zum WIR expandieren, sich vermehren, sich vergrössern, als starke Zweierzelle in Mehrzellen-Verbindungen weiter wachsen, so ist es wichtig, dass die DU-Verbindung genährt ist. So nähren Partner, Geschwister, Freunde etc. einander, geben sich gegenseitig Raum, hören einander zu, verbinden sich körperlich und seelisch, erleben gemeinsam Wundersames. Aus diesem gemeinsamen Nähren kann ein Nähren des WIRs entstehen. Gesunde Gemeinschaft entsteht, gesunde Gesellschaft entwickelt sich, ein gesundes Miteinander entsteht schrittweise aus der Summe von ICH und DU. So kann dieses gesunde WIR wirklich auch gesunde Verantwortung für die Gesellschaft und Gemeinschaft übernehmen. Das ist dann ein Geschenk für die ganze Welt!


WIR als Zukunft

Jetzt mache ich einen Sprung in die Zukunft, oder aber ich manifestiere schon eine Vision, welche ich jetzt schon erleben darf: Die gesunden, kraftvollen WIR Beziehungen, welche mich und meine Familie umgeben. Kleinere WIR Zellen bewegen sich neben- und miteinander auf dieser Erde in Einklang mit der Natur und den WIR Verbindungen in der Tier-, Pflanzen-, Mineralien- und Elementenwelt. So können wir wieder laut sagen "ALLE MEINE VERWANDTEN" und fühlen uns Teil des Ganzen, Teil von Mutter Erde und dem Universum.


Herzlichen Dank fürs Lesen!

Ich freue mich sehr Dich bei einem oder mehreren Vorträgen zu meinem Forschungs-Thema vom ICH zum DU zum WIR und zu ALL MEINEN VERWANDTEN willkommen zu heissen! Melde Dich bei mir.




Kommentare


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